Selten war ein Jahr so voller Herausforderungen und neuer Möglichkeiten! Während die Corona Pandemie unser Leben weltweit weiterhin auf den Kopf stellt, eröffnen sich durch die Krise  neue Perspektiven in den Bereichen Wissenschaftskommunikation und Public Engagement. Offene Innovationsprozesse, ein neues Verständnis von Transfer, digitale Methoden zur Zusammenarbeit diverser Zielgruppen prägten unsere Arbeit in diesem Jahr in besonderem Maße. 

Hier einige Beispiele unserer Arbeit in einem city2science Jahresrückblick 2021:

Januar

Der Januar war geprägt vom Projektabschluss von MAKE OWL. Das durch den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung geförderte Projekt hatte zum Ziel, die Maker Kultur in OstWestfalen-Lippe zu fördern. Im Rahmen des Projekts haben wir die erste Maker Faire OWL organisiert, Maker MeetUps mit der Maker Community der Region veranstaltet, einen LEGO® Serious Play® Workshop durchgeführt sowie den ersten MAKERTHON OWL konzipiert und realisiert. Mehr über die Aktivitäten, die wir innerhalb des MAKE OWL Projekts in der zweijährigen Laufzeit durchgeführt haben, finden Sie hier: MAKE OWL – city2science.

 

Februar

Im Februar unterstützen wir die Stabstelle Digitalisierung der Stadt Detmold bei einem neuen, hybriden Veranstaltungs-Format: der Zukunftskonferenz DETMOLD.DIGITAL! Vom 19. bis 21. Februar 2021 entwickelten rund 100 interessierte Bürger*innen sowie Akteur*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung, gemeinsam Zukunftsideen für die Stadt Detmold – digital, kreativ und visionär mit Elementen der MAKERTHON-Methode!

 

 

März

Im März startete das Erasmus+-Projekt Virtual Hackathons, in dem wir zusammen mit sieben Konsortialpartnern aus Spanien, den Niederlanden, Zypern und Griechenland ein Hackathon-Konzept in Kombination mit einer Online-Plattform als innovatives virtuelles Lernformat für Hochschulen in Europa entwickeln.

 

April

12 Trainings im Bereich Wissenschaftskommunikation und Public Engagement haben wir übers Jahr verteilt durchgeführt, 3 davon im Rahmen der Vorbereitung der Expedition Wissenschaft Paderborn, 3 im Rahmen einer Workshopreihe für die Ruhr Universität Bochum.

 

Mai

Im Innovationssprint #CreateYourope im Auftrag des Regionalverband Ruhr entwickelten Jugendliche zwischen 16 und 22 Jahren Ideen für ein grüneres, nachhaltigeres und inklusives Europa. Ein spannendes online-Projekt im Rahmen der Europawoche NRW 2021!

 

Juni

Ein Leuchtturm im Kontext offener Innovationsprozesse in städtischen Innovationsökosystemen ist das Haus des Wissens in Bochum, das 2026 im ehemaligen Postgebäude gegenüber des Bochumer Rathauses seine Türen öffnen soll. Nachdem wir die Konzeption im Jahr 2020 als Expert*innen begleitet haben durften wir im Juni 35 Teilnehmer*innen aus der Universität und von Hochschulen, aus der Stadtbibliothek und der VHS sowie dem UniverCity-Netzwerk in einem co-kretiven Online-Workshop begleiten, kreative Ideen für Formate im und rund um das Haus des Wissens zu entwickeln.

 

August

Hinter den Kulissen hatte uns dieses Projekt bereits seit Beginn des Jahres begleitet. Im August fand dann die große Premiere der Expedition Wissenschaft in der Paderborner City statt. Die Betonung liegt hier tatsächlich auf „groß“, denn statt dem durch die Corona Pandemie ursprünglich als „kleiner Prototyp“ geplantem Format, wurde eine Veranstaltung mit rund 80 verschiedenen Angeboten und rund 154 Einzelaktionen. 22 Institutionen aus Wissenschaft, Kultur und Stadtgesellschaft beteiligten sich aktiv an der „Expedition Wissenschaft“. Aus diesem durch die Expedition Wissenschaft neu gebildeten Netzwerk an Akteur*innen soll 2023 ein großes Science Festival hervorgehen.

 

September – Dezember

Das letzte Quartal des Jahres war geprägt durch weitere Trainings für Nachwuchswissenschaftler*innen, z.B. von der Universität Duisburg-Essen, der Ruhr Universität Bochum, der TU Dortmund, der PIER Partnerhship sowie der HHU Düsseldorf und der Universität Bayreuth. Unsere Praxiserfahrungen im Bereich co-kreativer Formate zur Entwicklung von Zukunftsszenarien haben wir in einem Artikel beschrieben, der im November im pnd-Magazin der RWTH Aachen veröffentlicht wurde.

Seit September unterstützen wir darüber hinaus die Entwicklung eines großen Förderantrages, an dem mehrere Hochschulen in Europa beteiligt sind. Zur Inspiration und zum Netzwerken waren wir u.a. am Barcamp der Offenen Kommunen NRW beteiligt, haben an der EUSEA-Konferenz „More than a conference“ teilgenommen, die wir im Rahmen der Geschäftsstellentätigkeit auch in die Vorbereitung maßgeblich begleitet haben. Mit einem Stakeholder Workshop für die Konsortialpartner des Virtual Hackathons Projekts und einem Co-Creation Workshop im Rahmen der innOsci-Konferenz neigt sich dieses arbeitsintensive, spannende Jahr langsam dem Ende zu. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen, mit denen wir in diesem Jahr zusammenarbeiten durften, wünschen besinnliche Feiertage und freuen uns darauf, mit Ihnen und Euch auch im nächsten Jahr gemeinsam Projekte zu planen und umzusetzen!