Unser erstes Präsenz-Training im Bereich Wissenschaftskommunikation und Public Engagement seit Beginn der Pandemie!

Dieses Training in Bochum war in verschiedener Hinsicht etwas Besonderes: Nach zahlreichen Online-Trainings fand dieses in Präsenz statt. Darüber hinaus bestand die Zielgruppe im Vergleich zu den sonst häufig  interdisziplinär zusammengesetzten Gruppen ausschließlich aus Ingenieur*innen mit Schwerpunkt Tunnelbau.

Der erste Teil des 5-stündigen Trainings bestand theoretischen Input zu aktuellen Trends wie „Open Science“ und Mission-oriented-research“. Hinter diesen Schlagworten verbirgt sich der Ansatz, das  europäische Wissenschaftssystem offener, transparenter und partizipativer zu gestalten. Auch ging es darum, dass Kompetenzen in öffentlicher Kommunikation von Forschung für Karriereplanungen innerhalb sowie auch außerhalb der Hochschule relevant sind, und für erfolgreiche Förderanträge im nationalen und internationalen Kontext mittlerweile eine zentrale Voraussetzung darstellen.

Wie alle unsere Workshops im Bereich Public Engagement und Wissenschaftskommunikation gab es bei diesem englischsprachigen Training Praxisanteile. In diesem Fall bauten die Teilnehmenden ihre Kommunikationsansätze mit Lego. Folgende Fragen standen dabei im Mittelpunkt: Wie kommuniziere ich mein eigenes Forschungsthema? Für welche Stakeholder außerhalb von Wissenschaft und Forschung könnte dieses Wissen relevant sein?

Auftraggeber waren die Ruhr Universität Bochum und die Ruhr Research School. Das Training war Teil der Summer School des Sonderforschungsbereichs 837 in Kooperation mit der TU Braunschweig.