Project Description

Zwischen Oktober 2020 und Februar 2021 unterstützten wir die Stabstelle Digitalisierung der Stadt Detmold in der Vorbereitung der Zukunftskonferenz DETMOLD.DIGITAL. Mit diesem neuen digitalen Beteiligungsformat rief die Stadt Detmold ihre Bürger dazu auf, die Digitalisierung in Detmold mitzugestalten. Durch die Corona-Pandemie planten wir die Zukunftskonferenz zunächst als Hybridveranstaltung – mit einer Mischung aus Teilnehmer*innen, die sich an ausgewählten Veranstaltungsorten treffen und solchen, die sich digital dazuschalten. Auf diese Weise ließ sich das Format flexibel an die vorherrschende Pandemie-Lage anpassen und fand vom 19.-21. Februar 2021 als reine Digitalveranstaltung statt.

Stadtverkehr, Sozialleben und das Rathaus der Zukunft

In drei Gruppen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten entwickelten die Teilnehmer*innen kreative Projektvorschläge und visionäre Ideen zu Herausforderungen der digitalen Transformation in Detmold: Wie verändert die Digitalisierung unseren Stadtverkehr? Welche Auswirkungen hat sie auf unser Sozialleben? Wie könnte eine experimentierfreudige, kreative Verwaltung der Zukunft aussehen? Diese Herausforderungen (sog. „Challenges“) wurden im Vorfeld der Zukunftskonferenz im Rahmen eines digitalen Beteiligungsprozesses durch die Bürger*innen der Stadt Detmold definiert.

Digitale Umsetzung der Zukunftskonferenz DETMOLD.DIGITAL

Zur Kommunikation mit und unter den Teilnehmer*innen im Rahmen der Zukunftskonferenz setzten wir die Programme Zoom und Slack ein. Das „Hauptgebäude“ der Konferenz – Slack – diente zur Orientierung:

Hier fanden die Teilnehmer*innen wichtige Informationen zur Zukunftskonferenz, sie hatten die Möglichkeit Fragen zu stellen, technische Unterstützung zu bekommen oder sich mit anderen Teilnehmer*innen auszutauschen. Die Ergebnisse aus den Workshop-Gruppen und die Präsentationen der Impuls-Vorträge wurden ebenfalls in Slack für alle Teilnehmer*innen zugänglich gemacht. Das Videokonferenz-Programm Zoom hatte die Funktion der einzelnen Konferenz-Räume einer analogen Konferenz. Die Zoom-Links für die einzelnen Programmpunkte wurden den Teilnehmer*innen ebenfalls über Slack zur Verfügung gestellt.

Diversität sorgte für kreative Ergebnisse

An der Zukunftskonferenz waren Vertreter*innen aus unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen beteiligt: Vertreter*innen aus

der Stadtverwaltung, Bürger*innen, Politiker*innen, Vereine, Vertreter*innen aus der Kirche sowie aus Kunst und Kultur, Studierende und Wissenschaftler*innen sowie Akteure der Wirtschaft. Diese Gruppen teilten sich darüber hinaus in unterschiedliche Generationen auf, die ihre spezifischen Bedürfnisse und ihre individuell verschiedenen Blickwinkel in die Diskussion einfließen ließen. Die diverse Zusammensetzung der Teilnehmer*innen hatte, auch aus Sicht der Beteiligten, eine positive Wirkung auf die gemeinschaftliche Erarbeitung neuer Ideen und Konzepte für die Zukunft der Stadt Detmold.

Inspiration durch externe Impulse

Bei der Eröffnung der Veranstaltung am Freitag, 19. Februar 2021 nahm Zukunftsforscher Andreas Reiter die Teilnehmenden mit auf eine Reise ins digitale Detmold der Zukunft und zeigte, wie insbesondere soziale Orte und die Innenstadt mit zunehmender Virtualisierung immer wichtiger werden. Prof. Axel Häuser von der TH OWL lieferte Einblicke, wie sie in ihrer Forschung städtische und regionale Veränderungsprozesse untersuchen. Am Samstag sprach Max Bömelburg vom Konzeptwerk Neue Ökonomie in der Gruppe Stadtverkehr über die digitale Mobilität der Zukunft. Dr. Carola Groll von der Stiftung für digitale Chancen zeigte in der Gruppe Sozialleben, welche Chancen die Digitalisierung für unser Sozialleben, insbesondere auch im ländlichen Raum bedeuten könne.

Oliver Rack und Caroline Paulick-Thiel vom Verein nextlearning e.V. gaben in der Gruppe Rathaus Anstöße für eine attraktive, nachhaltige, wandelfähige und belastbare Politik und öffentliche Verwaltung.

Dream it, Make it, Share it!

Die Workshop-Phasen der Zukunftskonferenz orientierte sich frei an den Schlagworten aus der Maker-Bewegung: „Dream it, make it, share it“. Ausgehend von Projektbeispielen aus dem Beteiligungsprozess sammelten die Teilnehmer*innen in der „Dream it-Phase erste Ideen. Neben konkret umsetzbaren Projekten waren Träume und Utopien in dieser Workshop-Phase ausdrücklich erwünscht. Für die kreative Arbeit in den Workshops verwendeten wir das virtuelle Whiteboard-Programm Mural. Im Anschluss an jede Workshop-Phase trafen sich alle Teilnehmer*innen und stellten sich gegenseitig ihre Ergebnisse vor.

In der „Make it“-Phase präzisierten die Teilnehmer*innen ihre Ideen aus der „Dream it“ Phase, und entwickelten konkrete Prototypen und Szenarien. Einige Beispiele für in dieser Phase entwickelte Ideen finden Sie in dem folgenden Pressebericht zur Zukunftskonferenz: LZ, 23. Februar 2021.

Digitaler Sonntagsbrunch

Die Zukunftskonferenz endete am Sonntag mit einem digitalen Sonntagsbrunch. Trotz schönstem Frühlingssonnenschein trafen sich ca. 45 Teilnehmer*innen  um 11 im Zoom-Raum des Sonntagsbrunchs ein. Gemeinsam wurden die Ergebnisse der Vortags reflektiert und eine Zukunftsvision für Detmold im Jahre 2025 in Form eines Zeitungsartikels entwickelt.

Das Programm und weitere Informationen finden Sie in der folgenden Broschüre Zukunftskonferenz DETMOLD.DIGITAL_Broschüre sowie unter Detmold wird digital (detmold-mitgestalten.de)

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