Projektbeschreibung

Im April 2015 erhielt die city2science GmbH von der Stadtentwicklungsgesellschaft Hansestadt Herford mbH (SEH) den Auftrag, einen Zielfindungsprozess zur Entwicklung des ehemaligen Militärstandorts “Wentworth Kaserne” in einen “Bildungscampus Herford” zu koordinieren. Zwischen April und Dezember moderierte city2science einen Experten- und Epertinnen-basierten Beteiligungsprozess, bestehend aus Arbeitskreisen, Workshops und Gesprächen mit Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern aus OWL und darüber hinaus. Die Ergebnisse wurden in einem umfangreichen Abschlussbericht gebündelt.

Zum Hintergrund

Im europäischen Wettbewerb der Städte und Regionen um Talente, Fachkräfte, junge Familien und wirtschaftliche Investitionen sind die Themen „Bildung“ und „Wissen“ zentrale Standortfaktoren – auch für Standorte ohne eigene Hochschule. Für eine dynamische Entwicklung von der Industrie- zur Wissensgesellschaft sind Kooperationen mit Hochschulen und höheren Bildungseinrichtungen von entscheidender Bedeutung. Der Abzug der britischen Streitkräfte bietet Kommunen wie der Hansestadt Herford die einmalige Chance, neue Quartiere für Innovation und Bildung zu erschließen und in Kooperation mit Bildungsträgern und Unternehmen der Region zukunftsorientiert zu entwickeln.

Ausgangspunkt des Zielfindungsprozesses waren folgende inhaltliche und strategische Überlegungen: Der „Bildungscampus Herford“ soll als überregional bedeutendes Modellprojekt für eine wissensbasierte Stadtentwicklung konzipiert und entwickelt werden. Die Umwandlung der Wentworth-Kaserne soll beispielhaft aufzeigen, wie Wissen und Innovation auch abseits urbaner Ballungsräume dazu beitragen können, das Bildungspotential der Bevölkerung zu erschließen, eine positive sozio-ökonomische Entwicklung zu unterstützen und Fachkräfte ebenso wie junge Familien an den Standort Herford zu binden.

Vor dem Hintergrund dieser Aufgabe sollte die city2science GmbH bis Ende 2015 ein inhaltliches Konzept erarbeiten, das Allianzen mit Partnerinnen und Partnern in der Stadt Herford aufbaut, Synergien zu Institutionen in der Region Ostwestfalen Lippe fördert und dabei gleichzeitig Akteurinnen und Akteure und Institutionen außerhalb der Herforder Stadtgrenzen aktiv einbezieht. Gesamtstädtische Interessen sollten dabei ebenso berücksichtigt werden wie regionale Entwicklungsperspektiven und landesweite Innovationsstrategien. Neue Erkenntnisse der Bildungsforschung sollten ebenso einbezogen werden wie internationale Best Practice Modelle zur Vernetzung von Wissenschaft und Stadtgesellschaft. Der gewählte Ansatz war ein Expertinnen- und Eperten-basierter Beteiligungsprozess, der interaktive Workshop-Formate ebenso einbezog wie interdisziplinäre Arbeitskreise und Einzelgespräche mit Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Verwaltung.

News

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21. Februar 2017|0 Kommentare

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20. Dezember 2016|0 Kommentare

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