city2science moderiert Arbeitsmarktkonferenz Oberhausen 2026
Wie verändert sich unser Verständnis von Beruf in einer Arbeitswelt, die selbst immer stärker in Bewegung gerät?
Mit dieser Frage beschäftigt sich die Oberhausener Arbeitsmarktkonferenz am 16. September 2026 im Zentrum Altenberg. city2science ist an der inhaltlichen Konzeption der Veranstaltung beteiligt und übernimmt die Moderation.
Künstliche Intelligenz und Digitalisierung verändern Tätigkeiten und Qualifikationsanforderungen. Gleichzeitig prägen Fachkräftemangel und demografischer Wandel den Arbeitsmarkt, Berufsbiografien werden vielfältiger und die Erwartungen an Arbeitgeber verändern sich. Damit gerät auch eine Institution in Bewegung, die über lange Zeit Orientierung und Sicherheit gegeben hat: der Beruf.
Unter dem Titel „Was bleibt? Was wird? Beruf zwischen Beständigkeit und Wandel“ fragt die Oberhausener Arbeitsmarktkonferenz deshalb, welche Bedeutung das traditionelle Berufskonzept heute noch hat – und wie sich Beruflichkeit in Zukunft verändern könnte.
Dabei geht es bewusst nicht allein um die Auswirkungen neuer Technologien. Wie verändert sich die Bedeutung von Ausbildung? Welche Kompetenzen werden künftig gebraucht? Wie lassen sich Sicherheit und Flexibilität miteinander verbinden? Welche Erwartungen haben junge Menschen an ihre Arbeitswelt? Und was können Unternehmen, Politik und Kommunen tun, damit Menschen berufliche Veränderungen aktiv gestalten können?
Unterschiedliche Perspektiven auf die Arbeitswelt von morgen
Den wissenschaftlichen Rahmen der Konferenz setzt Prof. Dr. Armin Nassehi von der Ludwig-Maximilians-Universität München. In seiner Keynote richtet der Soziologe den Blick auf gesellschaftliche Transformation, Digitalisierung und Komplexität – und auf die Frage, welche Rolle Institutionen wie Beruflichkeit in sich verändernden Arbeits- und Lebenswelten künftig spielen können.
Anschließend kommen bewusst unterschiedliche Perspektiven zusammen. Dr. Dorothea Voss vom Institut Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen betrachtet den Wandel aus wissenschaftlicher Sicht. Frederik Paul von der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände bringt die Perspektive der Arbeitgeber ein, Claudia Hägele von der Technologieberatungsstelle beim DGB NRW die der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Maren Behlau aus dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen richtet den Blick auf Arbeitsmarkt- und Bildungspolitik.
Mit Leon Pfau, dem Vorsitzenden der Jugend- und Auszubildendenvertretung der Stadt Oberhausen, kommt die Perspektive der jungen Generation hinzu. Michael Jehn, Dezernent für Bürgerservice, Öffentliche Ordnung, Personal und IT der Stadt Oberhausen, fragt schließlich, was der Wandel von Beruflichkeit konkret für eine Kommune bedeutet – als Arbeitgeberin und Ausbildungsbetrieb, aber auch als Akteurin bei Fachkräftesicherung, Berufsorientierung und regionaler Transformation.
Nach kurzen Impulsen werden diese Perspektiven in einer gemeinsamen Podiumsdiskussion zusammengeführt. Dabei sollen durchaus unterschiedliche Positionen sichtbar werden. Zugleich geht es um die Frage, wo konkrete Gestaltungsmöglichkeiten liegen und welche gemeinsamen Ansätze sich für die Arbeitswelt von morgen entwickeln lassen.
Konzeption und Moderation durch city2science
city2science begleitet die Stadt Oberhausen bei der inhaltlichen Konzeption der Arbeitsmarktkonferenz und entwickelt gemeinsam mit den Beteiligten die thematische Dramaturgie und die Leitfragen der Veranstaltung. Dr. Annette Klinkert moderiert die Konferenz und die abschließende Podiumsdiskussion.
Im Zentrum steht dabei eine Frage, die weit über einzelne Berufsbilder oder aktuelle technologische Entwicklungen hinausweist: Was sollte sich in unserer Arbeitswelt verändern – und was ist so wertvoll, dass wir es auch in Zukunft bewahren wollen?
Oberhausener Arbeitsmarktkonferenz 2026
16. September 2026, 13:00–16:30 Uhr
Schlosserei im Zentrum Altenberg, Oberhausen
Veranstalter: Stadt Oberhausen
Moderation: Dr. Annette Klinkert, city2science GmbH
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