Am 29. September 2022 durften wir einen Workshop zum Thema „Wissenschaftskommunikation und Storytelling“ an der Uni Bielefeld geben. Ein großes Highlight innerhalb des Trainings waren wieder einmal die interaktiven Übungen, insbesondere das Schreiben von „Elfchen“ ‒ kleinen Gedichten ‒ und das Bauen eines Forschungsaspekts mit Lego.

Die „Technik des Storytelling“ für die Wissenschaftskommunikation

Geschichten inspieren, Geschichten verbinden, Geschichten lassen einen eintauchen in eine andere Welt, Geschichten wecken Gefühle, Geschichten können Verbindungen herstellen. Dieses interaktive Training im Bereich Wissenschaftskommunikation unterstützt und inspiriert junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, ihr Forschungsthema diversen Öffentlichkeiten und/ oder Medien zu präsentieren. Über kreatives Schreiben oder das Bauen ihres Forschungsthemas mit Lego erhalten die Teilnehmenden selbst neue und andere Zugänge zu ihrer Forschung.

Vorteile des „Storytelling“ für die Wissenschaftskommunikation

Gerade auch bei konktroversen Themen können Geschichten Verbindungen aufbauen. Storytelling kann eine persönliche Beziehung zwischen der kommunizierenden Person mit der addressierten Person bzw. dem adressierten Pesronenkreis aufbauen. Storytelling kann auch als Methode verwendet werden, die emotionale Ebene in die Kommunikation der auf Fakten basierenden Wissenschaft zu bringen. Insbesondere ist beim Storytelling, wie auch bei allen Formen der Wissenschaftskommunikation und des Public Engagement, wichtig, seine Zielgruppe zu kennen und zu verstehen. Im englischsprachigen Workshop „Wissenschaftskommunikation und Storytelling“ wurden die Methoden und Anwendungsmöglichkeiten der Storytelling-Methode anhand der Praxisbeispielen reflektiert. Zusätzlich präsentierte der Workshop dialogorientierte Formate aus dem Bereich „Public Engagement“, die in der Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Zielgruppen Anwendung finden können.